Ergebnisse Bürger:innen­beteiligung zum Rahmen­plan Hambach

NEULAND HAMBACH Raum voller Möglichkeiten

Mit dem Rahmen­plan Hambach erarbeitet die NEULAND HAMBACH Vorschläge für die Tagebaufolgelandschaft. Mit den beiden Workshops im Juni diesen Jahres hatten die Bürger:innen der Anrainer­kommunen sieben Jahre vor Beendigung des Tagebaubetriebes die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen und Anmerkungen an der zukünftigen Gestaltung der Region zu beteiligen.

NEULAND HAMBACH Bürgerbeteiligung

Stimmungsbild aus der Bevölkerung

„Die beiden Beteiligungen haben uns wertvolle und sehr vielschichtige Impulse für die Planung der Nachfolgelandschaft aus dem spezifischen Blickwinkel und dem Alltagsleben der Bürgerinnen und Bürger geliefert. Aber auch zur zukünftigen Entwicklung von Natur und Landschaft, Freizeit und Tourismus, Kultur sowie produktiven Orte rund um den sich ändernden Tagebau. Die rege Beteiligung zeigt, wie wichtig den Menschen der Strukturwandel ist“, so Matti Wirth, NEULAND HAMBACH Regional Designer. Die im Rahmen der Beteiligung erhobenen Meinungs- und Stimmungsbilder fließen in die weitere Ausarbeitung des Rahmen­plans Hambach ein. In die Stellung­nahme zum Regional­plan Köln, der einen wichtigen Rahmen für die Trans­for­ma­tion der Tagebaulandschaft vorgibt, sind bereits einige Ideen zu Freizeiteinrichtungen an den Tagebaurändern oder zur grundsätzlich sanften touristischen Erschließung der Sophienhöhe eingeflossen. Anregungen der Bürger:innen zu temporären Nutzungen im Tagebau selbst können erst zu einem späteren Zeitpunkt im Planungsprozess berücksichtigt werden.

NEULAND HAMBACH Gegend aller Erwartungen

Fokusthemen im NEULAND HAMBACH

Ein wichtiges Thema für die Teilnehmenden ist neben der Wiederherstellung der durch den Tagebau gekappten Verkehrsverbindungen zwischen den Anrainern ein interkommunales Radwegenetz, wie es der Hambach-Loop für das NEULAND HAMBACH vorsieht. Um unmittelbar von der Inwertsetzung der Tagebaulandschaft zu profitieren, wünschen sich viele eine Stärkung der bestehenden Ortskerne. Wünschenswert sind aus Sicht der Bürger:innen auch Biotop- und Landschaftsverbindungen rund um den Tagebau sowie in Verbindung zu den beiden anderen Tagebauen Inden und Garzweiler.

Auch der ökologische Wert der Sophienhöhe sollte nach Meinung der Teilnehmenden gesichert und behutsam ausgebaut werden. Explizit gewünscht sind weitere Aussichtspunkte sowie ein separiertes Wegenetz für unterschiedliche Mobilitätsformen. Gefragt nach besonderen Schätzen der Region wünschen sich viele die Neu-Inszenierung bestehender Orte so wie es für Morschenich-Alt als „Ort der Zukunft“ geplant ist oder durch temporäre Kulturevents im NEULAND HAMBACH möglich sein könnte.

Die ausführliche Dokumentation können Sie hier lesen.

Weitere  Beteiligungsformate geplant

Im Frühjahr 2023 sind weitere Bürger:innen­beteiligungen zum Rahmen­plan Hambach vorgesehen. Im Fokus stehen dann die Zwi­schen­nutz­ungen der Tagebaulandschaft sowie das Naturschutzgebiet Sophienhöhe.