Mehr Solarstrom aus dem Tagebau Hambach: RWE und Kommunen bauen Zusammenarbeit weiter aus

Mit einem gemeinsamen Fototermin im Tagebau Hambach haben die Neuland-Kommunen, NEULAND HAMBACH sowie RWE ein sichtbares Zeichen für die Energiewende im Rheinischen Revier gesetzt. Anlass war die Beteiligung der Kommunen am dritten RWE Neuland Solarpark im Tagebau Hambach – ein weiterer Meilenstein der 2024 gestarteten Partnerschaft.

 

Was augenzwinkernd als „Rheinisches Dreigestirn“ bezeichnet wurde, steht für eine enge und verlässliche Zusammenarbeit: Kommunen, NEULAND HAMBACH und RWE treiben den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Tagebau Hambach gemeinsam voran – partnerschaftlich und mit klarem Mehrwert für die Region.

(v.l.n.r.) Lars Kulik (Vorstand RWE Power), Markus Meurer (Beigeordneter Stadt Kerpen), Georg Gelhausen (Bürgermeister Merzenich), Katja Wünschel (CEO RWE Renewables Europe & Australia), Andreas Heller (Bürgermeister Elsdorf), Boris Linden (Geschäftsführer NEULAND HAMBACH GmbH), Frank Rombey (Bürgermeister Niederzier)

Kommunen profitieren direkt von der Energiewende

Über eine gemeinsame Projektgesell­schaft mit RWE hat sich die NEULAND HAMBACH GmbH mit 49 Prozent an einer Photovoltaikanlage in der Nähe von Niederzier beteiligt. Die Anlage mit einer Leistung von rund 14 Megawatt peak (MWp) ist seit Sommer 2025 in Betrieb. Damit sind die Interessen der Anrainer­kommunen Elsdorf, Jülich, Kerpen, Merzenich, Niederzier und Titz unmittelbar an der Wertschöpfung der Energiewende beteiligt. Die Beteiligung eröffnet den Kommunen nicht nur wirtschaftliche Perspektiven, sondern stärkt auch ihre aktive Rolle im Struktur­wandel. 

Mit dem aktuellen Projekt betreiben die Partner nun drei große Solaranlagen und einen Batteriespeicher im Tagebau Hambach. Insgesamt erzeugen über 109.000 Solarmodule eine Spitzenleistung von 61 MWp – rechnerisch ausreichend Solarstrom für rund 19.000 Haushalte pro Jahr. 

Der Batteriespeicher mit acht Megawattstunden Kapazität unterstützt eine bedarfsgerechte Einspeisung. Gleichzeitig bleibt der Blick nach vorn gerichtet: Über die NEULAND HAMBACH GmbH können sich die Kommunen auch künftig an weiteren Erneuerbare-Energien-Projekten von RWE im Tagebau Hambach beteiligen.

Energiewende gemeinsam gestalten

Die Beteiligung zeigt, wie Energiewende im Rheinischen Revier gelingen kann: durch Mitgestaltung, regionale Wertschöpfung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Katja Wünschel, CEO RWE Renewables Europe & Australia betont: „Die Beteiligung der Kommunen zeigt: Die Energiewende findet Akzeptanz, wenn Menschen mitgestalten. Als RWE bleiben wir in der Region verankert – wir investieren gemeinsam und schaffen langfristigen Nutzen vor Ort. So wird die Energiewende zu einem Projekt der ganzen Region.“ 

Auch Dr. Lars Kulik, Vorstandsmitglied der RWE Power, verweist auf die Bedeutung des Schulterschlusses: „Mit Solaranlagen in Kombination mit einem Speicher nutzen wir unsere Flächen im Tagebau Hambach sinnvoll und nachhaltig. Auch dieses Beispiel zeigt, wie wir den Struktur­wandel in der Region mit werthaltigen Projekten und im Schulterschluss mit den Kommunen vorantreiben.“ 

Für die Kommunen wird dieser Ansatz konkret erlebbar. Niederziers Bürgermeister Frank Rombey bringt es auf den Punkt: „Die Erträge aus der Photovoltaikanlage geben uns Spielräume, den Raum von morgen in Teilen aktiv zu gestalten. So wird der Struktur­wandel greifbar und kommt bei den Menschen an.“ 

Damit ist klar: Die Energiewende im Tagebau Hambach ist kein Einzelprojekt, sondern ein gemeinsamer Entwicklungsweg – getragen von Kooperation, Beteiligung und regionaler Verantwortung.

 

Quelle: RWE Pressemeldung