Ein Highlight war die Begegnung mit den Wildpferden, die seit Juni 2024 auf der Goldenen Aue leben. Im Rahmen eines Beweidungsprojekts tragen die robusten Tiere mit ihrem natürlichen Verhalten zur Pflege der Halboffenlandschaft bei – sie halten Vegetation kurz, fördern die Artenvielfalt und schaffen wertvolle Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten. Die geführte Tour – per Bus und auf einer rund 30-minütigen Wanderung – ermöglichte den Teilnehmenden intensive Naturbeobachtungen und direkte Eindrücke vom Fortschritt der Rekultivierung. Gregor Eßer von der RWE Forschungsstelle Rekultivierung gab vor Ort fundierte Einblicke in das ökologische Konzept der Sophienhöhe und erläuterte, wie Standortvielfalt Artenvielfalt schafft und Naturschutz und nachhaltige Flächennutzung Hand in Hand gehen können. Mit Blick auf den Tagebau hat die NEULAND HAMBACH ihre Planungen für die künftige Tagebaufolgelandschaft vorgestellt – ein wichtiger Baustein für die langfristige Transformation der Region.
Die durchweg positive Resonanz der Teilnehmenden zeigt: Vor-Ort-Veranstaltungen wie diese schaffen nicht nur Transparenz und Verständnis für die Herausforderungen und Chancen im Rheinischen Revier – sie machen Entwicklungen erlebbar, fördern den Dialog und stärken die regionale Identifikation. Persönliche Eindrücke, Gespräche mit Fachleuten und der direkte Bezug zum Ort leisten einen wertvollen Beitrag zur Akzeptanz des Strukturwandels.
Weitere Exkursionen sind bereits in Planung – wir freuen uns darauf, auch künftig mit interessierten Bürger:innen, Fachpublikum und Partner:innen ins Gespräch zu kommen und den Wandel im NEULAND HAMBACH gemeinsam erlebbar zu machen.