Neue Landmarke auf der Sophienhöhe: Siegerentwurf steht fest
Mit dem geplanten Aussichtsturm auf der Sophienhöhe entsteht ein neuer, weithin sichtbarer Aussichts- und Orientierungspunkt. Am Standort des heutigen Römersturms wird der Turm den Wandel der Landschaft rund um den Tagebau Hambach sichtbar machen. Als neues Wahrzeichen der Sophienhöhe soll er zudem den Tourismus stärken und die Attraktivität als Naherholungsziel weiter schärfen.
Der Entwurf setzt auf eine eigenständige, dynamische Formensprache mit offenen und geschlossenen Elementen. Charakteristisch sind die versetzten und leicht gedrehten Holzlamellen, die dem Turm seine bewegte, fast tänzerische Erscheinung verleihen. Gleichzeitig fügt sich der rund 40 m hohe Turm in die gewachsene Topographie der Sophienhöhe ein, ohne den Landschaftsraum zu dominieren. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass er aus der Landschaft herauswächst. Die Zuwegung wird weiterhin über die bestehenden Wege erfolgen.
„Der neue Aussichtsturm verbindet Landschaft und Orientierung. Er macht den Wandel sichtbar, begehbar und für alle erfahrbar. Dabei steht nicht der Turm selbst im Mittelpunkt, sondern die rekultivierte Landschaft – nicht laut, sondern prägnant als deutliches Zeichen des Wandels“, so NEULAND HAMBACH Projektleiterin Marie Schuler.
Die Konstruktion des Turms basiert auf einer tragenden Holzstruktur mit hohem Vorfertigungsgrad. Das sorgt für eine wirtschaftliche Umsetzung und eine lange Nutzungsdauer. Gleichzeitig steht Holz als nachhaltiges Baumaterial für den Anspruch, ökologische Verantwortung und zeitgemäßes Bauen miteinander zu verbinden.