Naturerlebnis Sophienhöhe
Themenrouten, Ausblicke über die Tagebaufolgelandschaft und besondere Naturerlebnisse: Die rekultivierte Sophienhöhe wird als Natur- und Erholungsraum behutsam weiterentwickelt. Geplant sind aufgewertete Zugänge, Themen- und Rundwege, Aussichtspunkte sowie eine durchgehende Besucherlenkung und Beschilderung. Zu den markantesten neuen Orten gehören der rund 40 Meter hohe Aussichtsturm Rheinisches Revier – die „Waldtänzerin“ – sowie die Höllentreppe am nördlichen Hang. Grundlage ist das Struktur- und Nutzungskonzept Sophienhöhe (2023), das Naturerlebnis und Erholung mit dem Schutz wertvoller Lebensräume verbindet.
Besucher- und Informationszentrum Sophienhöhe
Am östlichen Rand der Goldenen Aue entsteht ein neuer Anlaufpunkt für die Sophienhöhe. Herzstück des Besucher- und Informationszentrums ist eine Ausstellung über Rekultivierung und Landschaftswandel. Hinzu kommen ein Forum, Veranstaltungs- und Bildungsangebote wie ein Grünes Klassenzimmer, Gastronomie sowie Aufenthalts- und Informationsmöglichkeiten. Der modulare Holzbau öffnet sich mit Terrasse und Freiraum zur Landschaft. Von hier aus können Besucher:innen künftig direkt zur Erkundung der Sophienhöhe starten. Über den Hambach Loop wird das Zentrum mit weiteren Orten im NEULAND HAMBACH verbunden und mit dem Fahrrad erreichbar sein.
Inszenierungsanlagen am Einleitbauwerk Hambach
Hier wird der Wandel von der Tagebau- zur Seelandschaft unmittelbar zu erleben sein: Rund um das Einleitbauwerk für das Rheinwasser entsteht eine Landschaft, die sich gemeinsam mit dem See über Jahrzehnte weiterentwickelt. Wald- und Agrarflächen, offene Wiesen, Artenschutz- und Biotopflächen, Themenrouten und Plätze sowie die künftige Wasserlandschaft bilden dabei ein Mosaik unterschiedlicher Räume. Zu den zentralen Elementen gehören ein Anlauf- und Informationspunkt am Speedway, das „Blaue Band“ als verbindende Landschaftsachse und der Bermenbalkon mit Blick auf den künftigen Hambachsee. Ab 2029 werden erste Bereiche zugänglich, ab etwa 2033 folgen Flächen innerhalb der heutigen Tagebaumulde.