NEULAND HAMBACH Gravelride: Über 800 Radsportbegeisterte waren dabei

Teilnehmer des NEULAND HAMBACH Gravelride auf der Goldenen Aue

Beim zweiten NEULAND HAMBACH Gravelride auf der Sophienhöhe am 22. März 2026 gingen 804 Teilnehmende aus ganz Nordrhein-Westfalen an den Start. Nach der Premiere im Vorjahr mit über 600 Fahrer:innen zeigt sich: Das Konzept, Radsport und Natur miteinander zu verbinden, geht auf. 

 

Bei sonnigem Wetter startete das Teilnehmerfeld am Sonntagmorgen an der Gesamtschule Niederzier/Merzenich. Bereits vor dem offiziellen Beginn um 9:00 Uhr herrschte dort reger Betrieb. Die Organisation lag in den Händen des SV Malefinkbach und des TV Huchem-Stammeln, die den Gravelride in Kooperation mit NEULAND HAMBACH umsetzten.

Vier Strecken, ein Erlebnis: Landschaft im Wandel erfahren

Ob Einsteiger:in oder ambitionierte:r Gravelbiker:in – auf vier unterschiedlich anspruchsvollen Strecken konnten die Teilnehmenden die rekultivierte Landschaft der Sophienhöhe sportlich erkunden. Neben den bewährten Routen wurde erstmals auch eine 76-Kilometer-Tour angeboten. Die Strecken führten über Schotter-, Wald- und Feldwege sowie einzelne Singletrail-Passagen durch die rekultivierte Landschaft, unter anderem zur Goldenen Aue mit Ausblicken in die Tagebauregion. Die Nutzung der ausgewiesenen Wege ermöglichte ein geordnetes Miteinander von Sport, Erholung und Naturschutz. Auch die auf der Sophienhöhe lebenden Wildpferde wurden bei der Streckenplanung berücksichtigt. 

Trotz der hohen Teilnehmerzahl verlief die Veranstaltung reibungslos. „Das Feld hat sich gut auf der Sophienhöhe verteilt. Auch wegen der gestaffelten Startzeit kam es zu keinen Engpässen. Die ersten Fahrer erreichten bereits gegen 10:30 Uhr die Goldene Aue, die letzten sind um 14:30 Uhr dort oben angekommen“, berichtet Bernd Dick vom TV Huchem-Stammeln. 

Breite Beteiligung und große Begeisterung

Das Teilnehmerfeld umfasste alle Altersgruppen: Der jüngste Fahrer war 10 Jahre alt, der älteste 75. Entlang der Strecke sorgten Verpflegungsstationen, unter anderem am Parkplatz Stetternich und auf der Goldenen Aue, für die nötige Stärkung. 

Auch abseits der Strecke war das Interesse groß: Spaziergänger:innen nutzten die Gelegenheit, sich über die Projekte der NEULAND HAMBACH und die Entwicklung der Sophienhöhe zu informieren. Im Fokus standen dabei unter anderem der geplante Aussichtsturm „Waldtänzerin“ sowie das Besucher- und Informationszentrum auf der Goldenen Aue. An dem Rad-Event nahmen auch Vertreter:innen regionaler Institutionen teil, darunter die Zukunftsagentur Rheinisches Revier sowie Christian Rast, Geschäftsführer der indeland GmbH. 

Ein Kamerateam des WDR war vor Ort und drehte für das Format „Made in NRW – Wirtschaft, Wandel, Wohlstand“. Im Fokus stand dabei die touristische Entwicklung des Rheinischen Reviers, für die der Gravelride auf der Sophienhöhe ein wichtiges Signal ist. Der Gravelride verdeutlicht die wachsende Bedeutung der Sophienhöhe als Raum für Freizeit, Sport und Naherholung im Rheinischen Revier. Zugleich zeigt die Veranstaltung, wie sich rekultivierte Flächen vielfältig nutzen lassen.

 

Unterstützt wird der NEULAND HAMBACH Gravelride durch RWE Power.