Struktur­wandel zum Anfassen: Geführte Touren zu den RWE Neuland Solarparks im Tagebau

Besucher mit Sicherheitswesten im Tagebau Hambach

Wie gelingt der Wandel von der Braunkohle zur erneuerbaren Energie? Und wie sieht die konkrete Umsetzung vor Ort aus? Antworten auf diese Fragen bietet die NEULAND HAMBACH nicht nur in Strategiepapieren und Planungsprozessen, sondern auch im direkten Erleben – wie am 07. und 08. Juli bei geführten Touren zu den RWE Neuland Solarparks im Tagebau Hambach.

Blick aus dem Bus auf die Solarparks im Tagebau Hambach

Bei den gemeinsam mit RWE organisierten Touren nutzten rund 200 Verwaltungsmitarbeitende aus den Neuland-Kommunen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Solaranlagen im Tagebau Hambach hautnah zu erleben. Vor Ort wurde deutlich: Der Struktur­wandel im Rheinischen Revier ist längst mehr als ein abstraktes Ziel – er ist konkret sichtbar und erzeugt bereits heute klimafreundlichen Strom für die Region. 

Im Mittelpunkt der rund zweistündigen Bustouren standen sowohl ein im Bau befindliches Solarprojekt nahe der Gemeinde Niederzier als auch zwei bereits in Betrieb befindliche Anlagen im Uferbereich des künftigen Hambach Sees. RWE-Fachleute gaben Einblicke in Technik, Planung und die strategische Bedeutung der Solarparks für eine nachhaltige Energieversorgung. 

Thematisiert wurde auch die Projektgesell­schaft, über die sich die Kommunen rund um den Tagebau Hambach direkt an den Anlagen beteiligen – ein Modell regionaler Wertschöpfung im Struktur­wandel. Aktuell erzeugen rund 87.000 installierte Module auf etwa 45 Hektar Fläche jährlich rund 50 Millionen Kilowattstunden grünen Strom – genug, um rechnerisch etwa 14.500 Haushalte zu versorgen. Für die neue Anlage mit rund 22.000 Modulen prüft die NEULAND HAMBACH GmbH gemeinsam mit den Anrainer­kommunen derzeit eine mögliche kommunale Beteiligung.