tu! Hambach 2025 – gelungene dritte Ausgabe der Projekttage

Schriftzug Wilkommen zur tur! Hambach an einem Container

Am 27. und 28. Juni 2025 fand in Bürgewald die dritte Ausgabe der tu! Hambach statt. Rund 200 Teilnehmende kamen zusammen, um zu aktuellen Fragen des Struktur­wandels miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr das Thema Energie(n) der Trans­for­ma­tion – mit einem besonderen Fokus auf Bürgerenergie.

 

Wie bereits in den Vorjahren bot die tu! Hambach 2025 einen offenen Rahmen für Dialog, Vernetzung und gemeinsame Ideen – jenseits klassischer Konferenzformate. Besonders sichtbar wurde dabei das Engagement lokaler und regionaler Akteur:innen, die ihre Perspektiven in die Diskussion einbrachten. Die Mischung aus zivilgesellschaftlicher Teilhabe, wissenschaftlichem Input und konkreten Praxisbeispielen prägte auch 2025 das Profil der Veranstaltung. 

Vielfältiges Programm in kurzer Zeit 

Trotz vergleichsweiser kurzer Vorbereitungszeit entstand ein vielseitiges Programm, das erneut die Offenheit und Innovationskraft des Formats unter Beweis stellte: Workshops, Vorträge, Ausstellungen, Marktstände und Exkursionen luden zur Teilnahme ein. „Es war eine gute Erfahrung zu sehen, wie engagiert sich alle Mitwirkenden eingebracht haben und wie flexibel sie auf Planänderungen reagiert haben“, sagt Jana Weber, die die tu! Hambach gemeinsam mit Johanna Janning für die NEULAND HAMBACH GmbH organisiert hat. 

Die Projekttage fanden erneut auf dem Gelände der ehemaligen Kita in Bürgewald statt – ein Ort, der sinnbildlich für Trans­for­ma­tion, Wandel und gemeinschaftliches Handeln im Rheinischen Revier steht. In entspannter Atmosphäre und mit Kaffee und Kuchen der Initiative Begegnungscafé kamen Teilnehmende ins Gespräch und knüpften neue Verbindungen. 

Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf dem Thema Bürgerenergie. Das Forschungsprojekt Create:Energy (RWTH Aachen University & Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg) rückte die Frage in den Mittelpunkt, wie Menschen im Rheinischen und im Lausitzer Revier stärker an der Energiewende beteiligt werden können – nicht nur als Konsumierende, sondern als aktive Mitgestaltende. In offenen Gesprächsrunden, auf einer Fahrradtour und bei einem Spaziergang wurden verschiedene Ansätze erlebbar gemacht. Die Formate waren bewusst niedrigschwellig gestaltet und luden dazu ein, Wissen und Perspektiven zu teilen. 

Projektverbund für den Wandel 

Organisiert wurde die tu! Hambach 2025 im Verbund der RWTH Aachen University mit der Trans­for­ma­tionsplattform REVIERa und dem Profilbereich Built and Lived Environment, der NEULAND HAMBACH GmbH, der Gemeinde Merzenich, dem BBSR Cottbus, der FH Aachen, dem LVR-Projekt geSCHICHTEN Rheinisches Revier sowie der Zukunftsagentur Rheinisches Revier.