Trans­for­ma­tion planen und umsetzen

Ein Mann verschränkt zufrieden seine Arme hinter dem Kopf

Während der Tagebau frühere Verbindungen zwischen den Anrainern gekappt hat, sollen die Projekte und insbesondere das künftige Seeumfeld zu einem verbindenden Element mit einzigartigen Qualitäten werden. Dabei entsteht Raum für Neues, das die Zukunft, aber auch die Vergangenheit mitdenkt.

ZUKUNFT

Das Ende des Braun­kohle­abbaus im Tagebau Hambach ist beschlossen. Was nach dem Ende bleibt? Echtes Neuland, das es zu entdecken und zu gestalten gilt. Für die Bürger:innen der Region sowie für Wirtschaft, Wissenschaft und unseren dynamischen Lebensraum.

Zu diesem Zweck wurde die Strukturentwicklungsgesellschaft NEULAND HAMBACH GmbH gegründet. Im Auftrag der Anrainer­kommunen Stadt Elsdorf, Stadt Jülich, Kolpingstadt Kerpen, Gemeinde Merzenich, Gemeinde Niederzier und Landgemeinde Titz treiben wir die Trans­for­ma­tion von Landschaft, Infrastruktur, Leben & Arbeiten voran. Dabei haben wir immer die Erwartungen der Bürger:innen und Unternehmer:innen im Blick – seien es lebenswerte Landschaften, zukunftssichere Arbeitsplätze, neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten, regionaler Strukturwandel, die Stärkung der Ortschaften, die Gewinnung von Fördermitteln oder ganz einfach: die Bündelung und Vertretung der Interessen.

Ohne die Energie der Vergangenheit hätten wir keine für die Zukunft.

Ein Baggerrad des Tagebau Hambach

Sie haben noch Bilder?

Sie haben noch alte Fotos vom Leben und Arbeiten rund um den Tagebau Hambach?

Wir freuen uns auf Ihre Zusendung!

VERGANGENHEIT

Harte Arbeit, viel Energie und auch Opferbereitschaft und Kontroversen gehörten für die Menschen der Region über Jahrzehnte zum Alltag. Von hieraus wurde Deutschland zuverlässig mit Energie beliefert.

Für den vorgezogenen Kohle­ausstieg wurde ein gesamtgesellschaftlicher Konsens gefunden, für viele Menschen der Region bedeutet er aber auch einen Arbeitsplatz- und Perspektivverlust. Genau diese Perspektive soll das NEULAND HAMBACH zurück in die Region bringen. Im Mittelpunkt steht dabei der Tagebau, der von einem Ort der Arbeit, über zwei Generationen und durch Rheinwasser gespeist, zu einem Ort der Erholung und Kreativität werden soll. Harte Arbeit und viel Energie werden auch dafür nötig sein, aber deutlich weniger Opferbereitschaft.