Neue Perspektiven für die Orte zwischen den Tagebauen

Visualisierung Raum zwischen den Seen

Eine von der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH beauftragte Studie zeigt das Potenzial, das die Landschaft zwischen den Tagebauen Inden und Hambach hat. Von der Studie, mit der die NEULAND HAMBACH GmbH und die indeland GmbH ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Tagebauumfelder stärken, soll auch ein Impuls für eine intensivere Diskussion über die Entwicklung der Zwischenräume der drei großen Tagebaue im Rheinischen Revier ausgehen.

Plan Zwischenraum Inden Hambach

Gemeinsamer Workshop während der tu! Hambach

Die Gemeinschaftsstudie zeigt erstmals das Potenzial der knapp sieben Kilometer langen Landbrücke zwischen den zukünftigen Ta­ge­bau­seen. Danach kann sich der Raum perspektivisch von einem Durchgangsraum zu einem Raum mit hoher Aufenthaltsqualität entwickeln. Künftig soll es hier nicht nur einen verbindenden Radweg geben, sondern vielleicht auch weitere Routen, die die Ortszentren touristisch erschließen sollen. Bereits heute übernehmen Jülich und Niederzier eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen den Tagebauumfeldern.

Für die Untersuchung wurden die bislang erarbeiteten Konzepte der beiden Tagbauumfeldverbünde gebündelt und erste Strategien und Konzeptvorschläge formuliert. Bei einem öffentlichen Workshop im Rahmen der Projektwoche tu! Hambach wurden die Ergebnisse strukturiert und mögliche Projektansätze für den Frei- und Siedlungsraum sowie die Infrastruktur skizziert. "Das Nebeneinanderlegen und Zusammenfügen bestehender konzeptioneller Ansätze von indeland und Neuland Hambach ermöglicht neue Synergien und Kooperationen im gemeinsamen Zwischenraum", so NEULAND HAMBACH Geschäftsführer Boris Linden. Verfasser der Studie ist das Büro für Stadtplanung und strategische Projektentwicklung Köln, unter der Leitung von Dr. Wolfgang Wackerl.

Die Studie "Raum zwischen den Seen – eine neue Perspektive für den Raum zwischen den Tagebauen Inden und Hambach" kann hier heruntergeladen werden.